Stoßwellentherapie im

Stoßwellenzentrum Innviertel

Ihr Expertenzentrum für Stoßwellentherapie im Innviertel

Willkommen im Stoßwellenzentrum Innviertel – nur wenige Minuten von Ried entfernt. Wir bieten Ihnen modernste, nicht-invasive Schmerztherapie auf Basis aktueller wissenschaftlicher Standards. Unser Zentrum kombiniert ärztliche Expertise mit hocheffektiver Technologie (fokussierte und radiale Stoßwelle), um chronische Beschwerden am Bewegungsapparat gezielt und effektiv mittels Stoßwellentherapie zu behandeln. Unser Ziel ist es, Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden auf natürliche Weise zu fördern und Ihre Schmerzen zu lindern. 

Warum Stoßwellentherapie?​

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Neueste Studien (zB. CAST-HF-Studie Cardiac Shockwave Therapy for Ischemic Heart Failure) belegen nicht nur die mechanische Wirkung, sondern vor allem die biologische Regeneration:
  • Mechanotransduktion: Schallwellen regen Zellen zur Ausschüttung von Botenstoffen an.
  • Neoangiogenese: Förderung der Durchblutung durch Neubildung von Kapillaren.
  • Schmerzlinderung: Direkte Beeinflussung der Schmerzrezeptoren (Substanz P).
  • Gewebe-Remodeling: Aktivierung von Stammzellen zur Heilung von Sehnen- und Knochengewebe.

Behandlungsübersicht

Kalkschulter

Schmerzen in der Schulter? Stoßwellen lösen Kalkdepots und fördern die Heilung bei Tendinitis calcarea ohne Operation.

Fersensporn

Stechende Fersenschmerzen? Stoßwellen lindern die Entzündung und bringen Sie schnell wieder auf die Beine.

Tennisarm

Schmerzhafter Ellenbogen? Stoßwellen regen die Sehnen zur Selbstheilung an – für langfristige Linderung.

Achillessehne

Schmerzen in der Achillessehne? Stoßwellen verbessern Mobilität und fördern die Regeneration der Sehne.

Piriformis-Syndrom​

Schmerzen im Gesäß? Stoßwellen lösen Verspannungen im Piriformis-Muskel und entlasten den Ischiasnerv.

Pseudarthrose

Verzögerte Knochenbruchheilung? Stoßwellen regen die Knochenneubildung (Osteogenese) an.

Shin Splints

Schmerzen an der Schienbeinkante? Stoßwellen reduzieren die Entzündung der Knochenhaut (Periostitis).

Jumper's Knee

Schmerzen an der Unterkante der Kniescheibe? Stoßwellen setzt die Regeneration in Gang und lindert Schmerzen.

Triggerpunkte

Schmerzen aufgrund von Muskelknoten? Stoßwellen lockern die verklebten Faszien nachhaltig und lindern so den Schmerz.

Schleimbeutelentzündung

Schmerzen an der Außenseite der Hüfte? Stoßwellen reduzieren die  Entzündung am Sehnenansatz.

Warum zu uns ins Stoßwellenzentrum Innviertel?

Im Stoßwellenzentrum Innviertel – nur wenige Minuten von Ried entfernt, arbeiten wir nicht nach „Schema F“. Jede Diagnose wird individuell bewertet:
  • Präzise Lokalisierung: Wir behandeln genau dort, wo der Schmerzursprung liegt.
  • Kombinationstherapie: Wir nutzen die Vorteile der radialen (flächigen) und fokussierten (punktgenauen) Stoßwelle in einer Sitzung, wenn es medizinisch sinnvoll ist.
  • Wissenschaftliche Basis: Unsere Protokolle entsprechen den Richtlinien der Internationalen Gesellschaft für extrakorporale Stoßwellentherapie (ISMST).

Fokussierte vs. Radiale Stoßwelle

Um sowohl oberflächliche Verspannungen als auch tiefsitzende Entzündungen effektiv zu behandeln, setzen wir je nach Beschwerdebild die fokussierte oder radiale Stoßwelle ein.
  • Fokussierte Stoßwelle: Dringt tief ins Gewebe ein (bis zu 12 cm). Ideal für Kalkdepots und tiefe Sehnenansätze. Punktgenau und hochenergetisch.
  • Radiale Stoßwelle: Wirkt oberflächlicher und breitflächiger. Ideal für großflächige Muskelverspannungen und Triggerpunkte

Was Patienten sagen

FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Stoßwellentherapie

Die radiale Stoßwelle breitet sich flächig im Gewebe aus und ist ideal für großflächige Muskelverspannungen und Triggerpunkte. – Die fokussierte Stoßwelle bündelt die Energie punktgenau in der Tiefe (z. B. direkt am Knochen oder tiefen Sehnenansatz). Sie ist hochenergetisch und wird bei Kalkschulter, Fersensporn oder Knochenheilungsstörungen eingesetzt. In unserem Zentrum nutzen wir oft eine Kombination aus beiden Verfahren für das beste Ergebnis.

Mit der Stoßwellentherapie werden unterschiedliche Schmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates behandelt. Je nach Art und Schwere der Erkrankung bzw. Schmerzen variiert auch die Dauer einer einzelnen Therapiesitzung. In den meisten Fällen dauert eine Behandlung zwischen 10 und 30 Minuten. Durchschnittlich sind 3 bis 6 Sitzungen im Wochenabstand erforderlich.

Das hängt stark vom Krankheitsbild ab. Bei klassischen Beschwerden wie Fersensporn oder Kalkschulter sind in der Regel 3 bis 5 Sitzungen im Abstand von etwa einer Woche erforderlich. Bei komplexeren Fällen wie der Pseudarthrose kann der Behandlungsplan individuell angepasst werden. Eine deutliche Besserung tritt oft schon nach der zweiten Sitzung ein.

Die Stoßwellentherapie ist eine intensive Behandlung, da wir direkt am Schmerzpunkt arbeiten müssen, um die Heilung anzustoßen. Dank moderner Geräte lässt sich die Intensität jedoch stufenlos regulieren. Die meisten Patienten empfinden den Reiz als gut tolerierbar („Heilschmerz“). Direkt nach der Behandlung setzt oft bereits eine spürbare Schmerzlinderung ein.
Die Stoßwellentherapie ist sehr risikoarm. Gelegentlich kann es zu leichten Rötungen, Schwellungen oder kleinen Hämatomen (blauen Flecken) im behandelten Bereich kommen. Diese klingen meist innerhalb weniger Tage von selbst ab. Da wir ohne Spritzen und Skalpell arbeiten, entfallen Infektionsrisiken nahezu vollständig.

Wir führen vor jeder Behandlung ein ausführliches Aufklärungsgespräch. Generell sehen wir von einer Stoßwellentherapie bei folgenden Kontraindikationen ab bei:

  • Schwangerschaft (im Bereich des Rumpfes)
  • Akuten Infektionen im Behandlungsgebiet
  • Bösartigen Tumorerkrankungen im Behandlungsgebiet
  • Wachstumsfugen bei Kindern (lokal begrenzt)
  • Einnahme starker Blutverdünner (Marcumar)
In Österreich ist die Stoßwellentherapie eine Privatleistung. Viele private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten jedoch zu 100 %. Gesetzliche Krankenkassen (wie die ÖGK oder SVS) gewähren unter bestimmten Voraussetzungen Kostenzuschüsse im Rahmen der Rückerstattung. Wir beraten Sie gerne zu den Formalitäten.
Wir empfehlen, für 48 Stunden nach der Sitzung auf intensive sportliche Belastungen des behandelten Bereichs zu verzichten. Der Körper benötigt diese Zeit, um die angestoßenen Regenerationsprozesse optimal zu verarbeiten. Alltagsaktivitäten sind jedoch sofort wieder möglich.

Glossar der Fachbegriffe

Der medizinische Oberbegriff für die Behandlung. „Extrakorporal“ bedeutet schlichtweg „außerhalb des Körpers“. Die Schallwellen werden außerhalb erzeugt und ohne Verletzung der Hautoberfläche in die Tiefe des Gewebes geleitet.
Dies ist der Schlüsselprozess der Heilung. Durch den physikalischen Druck der Stoßwellen verformen sich die Zellen im Zielgebiet ganz leicht. Dieser mechanische Reiz wird von den Zellen in biochemische Signale umgewandelt. Einfach gesagt: Der physikalische „Anstupser“ gibt der Zelle den Befehl, mit der Reparatur und Regeneration zu beginnen.
Die Neubildung von kleinsten Blutgefäßen (Kapillaren). Chronische Schmerzen entstehen oft in Geweben, die schlecht durchblutet sind (wie Sehnen). Die Stoßwelle regt den Körper an, neue Versorgungswege zu bauen, wodurch Entzündungsstoffe schneller abtransportiert werden und frischer Sauerstoff ins Gewebe gelangt.
Ein körpereigener Botenstoff, der Schmerzsignale übermittelt. Die Stoßwellentherapie führt zu einer kurzzeitigen Freisetzung und anschließenden Senkung der Substanz-P-Konzentration. Das ist der Grund, warum viele Patienten schon kurz nach der Behandlung eine deutliche Schmerzlinderung verspüren.
Durch die hohen Druckunterschiede der Stoßwelle entstehen im Gewebe winzige Gasbläschen, die sofort wieder implodieren. Dieser Prozess hilft dabei, Kalkablagerungen (wie bei der Kalkschulter) mechanisch aufzulockern, damit der Körper sie im Anschluss biologisch abbauen kann.
Die medizinische Bezeichnung für eine tastbare, meist schmerzhafte Muskelverhärtung (umgangssprachlich „Muskelknoten“). Diese werden durch die radiale Stoßwelle effektiv gelöst.
Der Prozess der Knochenneubildung. Bei der Behandlung von Pseudarthrosen (verzögerten Knochenbrüchen) nutzen wir hochenergetische Wellen, um die knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) zu aktivieren und so den Bruchspalt doch noch zu schließen.
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